Vor 100 Jahren war das Telefon ein ganz besonderer Luxus, der wenigen Reichen vorbehalten war. Wer sich nicht persönlich treffen konnte, sendete also Brief oder Ansichtskarte – je nachdem, wie intim die enthaltene Nachricht war. In feinstem Sütterlin findet man daher eher alltägliche Botschaften auf den Ansichtskarten. Ein wenig Tratsch und Geturtel, mehr bitte nicht, denn der Briefbote konnte schließlich mitlesen.