Togostraße, Kongostraße und Sansibarstraße. Unsere Zeitreise führt ins Afrikanische Viertel mit seinen schillernd-exotischen Straßennamen und der eher grauen Gegenwart. Wie kam es zu diesen Namensgebungen, über die sich heute etliche Berliner wundern?

Carl Hagenbeck plante vor dem 1. Welkrieg für den heutigen Volkspark Rehberge eine Anlage, in der er unter anderem Tiere aus den damaligen Kolonien auf dem afrikanischen Kontinent präsentieren wollte. Der Weltrieg verhinderte diese Pläne, aber die Straßennamen waren bereits vergeben, sodass sie bis heute existieren. Im Afrikanischen Viertel findet man die Friedrich-Ebert-Siedlung, ein gelungenes Beispiel Berliner Siedlungsarchitektur mit rund 1.400 Wohnungen.