Der 1976 Bau – meist als Bierpinsel bezeichnet – ist ein 47 Meter hoher Turm mit aufgesetztem Mehreckbau und Treppenturm. Das Gebäude wurde nach Plänen der Architekten Schüler und Schüler-Witte erbaut, die auch das ICC Berlin entwarfen. Es ist in die Joachim-Tiburtius-Brücke integriert, die hier Schloßstraße als Schnellstraße überspannt.

Ziel der Entwürfe von Schüler und Schüler-Witte war es, den dominanten Charakter der Hochstraße zu mildern und diese in Kombination mit dem Turmbau in die gewachsene Stadtstruktur einzubinden. Das gesamte Gebäude wurde mit Sichtbeton und roten Kunststoffverkleidungen gestaltet. Er ist Teil der Pop-Art-Strömung der damaligen Zeit und eines von wenigen architektonischen Kunstprodukten, das aus den 1970er Jahren erhalten blieb.