Zwischen 1886 und 1888 wurde eine erste hölzerne Brücke an der heutigen Stelle erbaut und nach dem Begründer der  Königlichen Porzellan Manufaktur benannt. Diese Holzbrücke ersetzte eine hier betriebene Fähre und erleichterte den Arbeitern der neu entstehenden Fabriken die täglichen Arbeitswege. Bereits 1904 plante die Berliner Verwaltung einen neuen Spreeübergang, der von 1910 bis 1911 als vierspurige Straßenbrücke neu erbaut wurde. Um die damalige Grenze zwischen Berlin und der noch selbstständigen Stadt Charlottenburg zu markieren, errichtete Grenander auf Moabiter Seite einen seitlichen Schmuckbogen, der an ein Stadttor erinnert. Der Bogen öffnet sich auf eine Treppenanlage, die eine Verbindung zwischen dem Fußweg an der Gotzkowskystraße und der Flusspromenade am Wikingerufer herstellt.