Die Südseite des Bahnhofes Friedrichstraße vor rund 100 Jahren. Während der Straßenzug der Friedrichstraße seitdem deutlich verbreitert wurde, hat die Brücke oder die „Übersetzung“, wie es auf der alten Karte heißt – weitgehend gleiche Proportionen. Und auch das Gewerbe war ähnlich wie heute. Beim Schuhhändler Stiller oder im Restaurant Franziskaner konnte sich der Reisende schon damals mit Schuhwerk oder schneller Küche versorgen. Nur die Anreise zum Bahnhof war grundlegend anders und erfolgte per privater Droschke oder – für die weniger betuchten Reisenden – per Pferdeomnibus.