Kleiststraße / Dorlandhaus

An dieser bekannten Kreuzung blieb sprichwörtlich kein Stein aufeinander. Das Wohngebiet rund um die westlich hierzu gelegene Augsburger Straße wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Zwecks Entlastung des Straßenzuges Kurfürstendamm – Tauentzienstraße wurde die Lietzenburger Straße schräg durch die bislang rechteckige Straßenstruktur verlängert. Die geräumten Trümmergrundstücke ermöglichten eine große Straßenbreite. Zusammen mit der sich anschließenden Straße An der Urania (halbrechts im Bild) wurde die autogerechte Schneise auch als Südtangente bezeichnet. Der heute besonders breite Platz mit der geschwungenen Skulptur auf der Mittelinsel war als Auffaht zur Stadtautobahn A 106 gedacht, die glücklicherweise nie realisiert wurde.

Links im Bild das Dorland-Haus. Es sollte als Konzentrationspunkt für Werbeagenturen im West-berlin der 1960er und 1970er Jahre wirken. Die Architektur und sein dreieckiger Grundriss war zur Zeit der Entstehung modern und außergewöhnlich. Das Gebäude hebt sich bewusst von dem Umfeld seiner Umgebung ab markiert die Ecke zur einst geplanten Autobahn.

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