Wullenwebersteg

Beginn des 20. Jahrhunderts ließ die Berliner Stadtverwaltung im Zusammenhang mit der intensiven Wohnbebauung des Hansaviertels mehrere Brücken über die Spree errichten. Eine Verbindung zwischen der Straße Siegmunds Hof und der Wullenweberstraße schuf die 1902 nach Entwürfen von Rudolf Borchers begonnene Achenbachbrücke. Es handelte sich um eine Stahlbogenbrücke mit unten liegenden Bögen, die bei den Brückenbauern und den Anwohnern ob ihres Aussehens zu Diskussionen führte. Es diente als Verkehrsverbindung vom Ortsteil Moabit in das Berliner Stadtzentrum bis zu seiner totalen Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkriegs. Erst im Jahr 1956 wurden Pläne für eine Fußgängerbrücke an dieser Stelle verwirklicht.

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