Drunter und drüber am Stadtrand.

Wilkommen zur Zeitreise an den Rand der großen Stadt! Wie bitte? Stadtrand? Mitten in Mitte? Der Leipziger Platz ist einer von drei im 18. Jahrhundert streng symetrisch angelegten Berliner Plätzen. Neben dem quadratischen Pariser Platz und dem runden Belle-Alliance-Platz (heute Mehringplatz) ist der Leipziger Platz ein Achteck. Die Grundformen des Achtecks und des Sternes sind beim Nebeneinander beider Platze bis heute deutlich spürbar.

Trotz des starken Verkehrs herrscht am Leipziger Platz eine eigentümliche Ruhe. Große Rasenflächen zwischen Geschäftsbauten an den Seiten des Achtecks laden eigentlich zum Pausieren ein – nur fehlen Straßencafés und Geschäfte, um am Platz zu verweilen. Zum Flanieren gibt es hier nur wenige Anreize. Doch hiermit wird es vorbei sein, wenn die Lebendigkeit von vor 100 Jahren hoffentlich auf den Platz zurückkehrt.

Über der Erde:

Mall_Of_Berlin_web

Auf dem Grundstück des alten Kaufhauses Werheim eröffnet die Mall of Berlin. 270 Geschäfte auf 22.000 Quadratmetern werden als Publikumsmagnet wirken und städtebaulich eine Verbindung zwischen dem Potsdamer Platz und der Friedrichstraße schaffen. “Shopping is coming home” nennt es der Bauherr. Und damit hoffentlich auch das urbane Flair, das dem Platz bisher deutlich fehlt.

Unter der Erde:

Leipziger Platz Untergrundbahn Zeitreise

 

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